Herbstmarathon – das große Fragezeichen

Ich bin zwar stets optimistisch, doch irgendwie ist es sehr eigenartig, derart ins Blaue zu trainieren. Meine beiden Marathons sind alle geschlossen.


Nachdem die Anmeldung zum Wachaumarathin geschlossen wurde, warb Graz um mich.
Geplant war demnach Graz im Herbst als Hauptwettkampf, da ich das Stattfinden des Wachaumarathons für unwahrscheinlicher hielt. Wenn beide stattfinden, dann wird die Wachau ein längerer Trainingslauf und Graz der Hauptwettkampf. Findet nur die Wachau statt, dann werde ich dort mit ein paar Wochen weniger Marathontraining mein Bestes geben.

Findet jedoch nichts statt, dann ist das der schlimmste Fall. Nun wurde leider auch die Anmeldung des Grazmarathons geschlossen.

Corona Run – Medaille und Urkunde

Zu guter Letzt habe ich nun auch die Medaille und Urkunde meines Marathons in der Hand.

 

Eigentlich finde ich die Idee der virtuellen Läufe ganz in Ordnung und es gibt mir auch genug Motivation. Trotzdem ist Marathon ein Sport, der von Emotionen lebt. Diese findet man alleine in der Landschaft eher selten. Meine Hoffnung, dass es im Herbst einen Marathon gibt, ist noch nicht ganz gestorben. Ich trainiere halt für Graz.

VCM 2020 – eine endlose Geschichte

Nun kam das VCM 2020 Leibchen auch noch. Soll ich mich darüber freuen? Ein Leibchen von einem Lauf, der nie stattgefunden hat. Kein Geld zurück, ein schwaches Angebot, Verbraucherschutz sieht hier auch Probleme. Mein Brief wurde auch negativ beantwortet. Die Abwicklung der Absage des VCM 2020 hätte noch Luft nach oben. Schade, denn der VCM war einer meiner Lieblingsmarathons.

Erster „echter“ Wettkampf seit dem Lockdown

Der Sommerlaufcup 2020 findet wegen der Covid 19 Bestimmungen als Verfolgungsrennen statt. Die Läufer*innen geben ihre geschätzte Zeit ein und der schnellste startet vorne weg. Das ist wie beim Langlauf.
Alle 15 Sekunden startet ein/e Läufer*in. Das Überholen ist zwar erlaubt, doch muss man dabei einen Abstand halten, um den Bestimmungen zu entsprechen. Auch das Laufen im Windschatten ist verboten. Im Großen und Ganzen war das eine sehr ungewohnte Situation, da man im Laufsport nur einen Massenstart kennt.

Trotzdem war ich sehr froh, dass die virtuellen Wettkämpfe einem echten Wettkampf weichen konnten. Benno Benesch als Organisator machte das perfekt und man kann ihm nicht genug danken.

Also machte ich mich voller Freude auf den Weg und holte die Startnummer 49 ab, die 12 Minuten nach dem ersten Starter dran war.

Ich ging motiviert ins Rennen und finishte mit 23:55 min und dem 8. Platz in der AK. Danach ging es traditionell ins Stadionbad und Schweizerhaus.

Alles unter Fotos und Ergebnisse!

2. Platz bei den Triheroes

Obwohl ich in meiner guten Disziplin, dem Halbmarathon, kläglich versagte, konnte ich beim virtuellen Wettkampf über 5k, 10k und HM mit insgesamt 3:05:00 den 2. Platz sichern. Das liegt aber eher an der Teilnehmerzahl.


Alles unter Ergebnisse und Fotos!